Was als mutiges Werkstattprojekt in einer Garage begann, hat sich mittlerweile zu einem lebendigen Lern- und Lebensort für Jugendliche mit besonderen Herausforderungen entwickelt.
Die Idee: Ein Ort, an dem junge Menschen mit verschiedensten Hintergründen nicht nur schrauben, restaurieren und reparieren, sondern wachsen können. Schritt für Schritt wurde aus der Schulwerkstatt ein zusätzliches offenes inklusives Nachmittagsangebot, das allen offensteht, die Lust haben, zu lernen, anzupacken und ihre Fähigkeiten zu entdecken. In der Werkstatt erleben sie, dass sie Dinge verändern können: ein Rad, ein Motor – und vielleicht auch ihr Leben.
Die Retroschrauber – Offene Werkstatt, offenes Herz
Dank der Förderung durch Aktion Mensch im Rahmen des Programms „Inklusion für Alle“ konnten wir unser Angebot öffnen: Unter dem Namen Retroschrauber bieten wir regelmäßig offene Werkstattnachmittage an. Hier wird alles wieder flott gemacht, was Räder hat – Fahrräder, Roller, Mopeds – gemeinsam, praxisnah und generationenübergreifend. Die Jugendlichen lernen nicht nur technische Fertigkeiten, sondern erfahren auch Selbstwirksamkeit, Gemeinschaft und nachhaltiges Denken.
Eine ergänzende Förderung durch die Diakonie Hessen ermöglichte es uns, externe Honorarkräfte für Schweiß- und Metallverarbeitung einzubinden und die Werkstatt mit Werkzeugen und Verbrauchsmaterialien auszustatten – eine wichtige Grundlage, um den Jugendlichen vielfältige praktische Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.