Wie wollen wir in einer vielfältigen Gesellschaft zusammenleben? Wie begegnen wir wachsender Polarisierung, rechtsextremen Tendenzen und dem Gefühl vieler Menschen, nicht gehört oder nicht dazuzugehören? Und was braucht es, damit Demokratie auch in schwierigen Zeiten lebendig bleibt?
Diese Fragen beschäftigen viele Menschen – in Hessen und ganz besonders in Kassel. Die Stadt steht wie kaum eine andere für die Chancen und Herausforderungen einer Einwanderungsgesellschaft. Zugleich erinnern die rechtsextremen Gewalttaten der vergangenen Jahre daran, dass Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeiten sind.
Gerade deshalb braucht es Orte, an denen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Sichtweisen miteinander ins Gespräch kommen können – offen, respektvoll und auf Augenhöhe. Dazu laden ALL IN und das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI) herzlich ein.
- Am 13. August 2026 um 18:00 Uhr diskutieren Dr. Saba-Nur Cheema, Prof. Dr. Meron Mendel und Staatsministerin Heike Hofmann in Kassel über gesellschaftlichen Zusammenhalt, demokratische Kultur und die Zukunft unserer vielfältigen Gesellschaft.
- Die Veranstaltung findet im UK14 (Untere Karlsstraße 14, 34117 Kassel) statt.
- Der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt des Abends stehen Fragen, die viele Menschen bewegen: Wie verändert Hass den gesellschaftlichen Umgang miteinander? Warum finden demokratiefeindliche Positionen Anschluss weit über extremistische Milieus hinaus? Was bedeutet Zugehörigkeit in einer Einwanderungsgesellschaft? Und wie können wir Demokratie stärken, wenn sie unter Druck gerät?
Nach einem moderierten Gespräch auf dem Podium ist das Publikum eingeladen, sich mit Fragen, Erfahrungen und Perspektiven einzubringen.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten! Kommen Sie vorbei und reden Sie mit!